Remshalden - Leben zwischen Wald und Reben

Remshalden

An der engsten Stelle, angeschmiegt an die lieblichen Hänge des Remstals, sind die malerischen Ortsteile der Reformgemeinde Remshalden Bestandteil einer Perlenkette, die eine von Streuobstwiesen, Wäldern und Weinbergen geprägte Landschaft schmückt. 20 Kilometer östlich der Landeshauptstadt Stuttgart gelegen ist die Gemeinde mit ihren innovativen Unternehmen ein interessanter Wirtschaftsstandort, hat sich aber seinen dörflichen Charme erhalten. Der Weinbau hat im Remstal eine 1000jährige Tradition. Heute bewirtschaften Wengerter in Remshalden etwa 150 Hektar.

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen". Ob Sie zum kernigen Vesper neigen oder zu einem festlichen Menü - die Remshaldener Gastronomie erfüllt Ihnen jeden Wunsch und kredenzt Ihnen dazu gerne edle Tropfen, denn nach wie vor gilt: "Remshaldener Wein - in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht".

Durch eine intakte Landschaft führt ein Netz von Wanderwegen, auf denen Sie Natur pur genießen können. Die Broschüre "Unterwegs in Remshalden" enthält ausführliche Informationen und kann hier bestellt werden.

Kirche Buoch

Buoch
Mit 519 Metern über dem Meeresspiegel der höchstgelegene Ortsteil. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch des Museum im Hirsch, das in Dauerausstellungen Keramikfunde zeigt, die vom 12. bis 14. Jahrhundert auf der Buocher Höhe hergestellt wurden. Neben Wechselausstellungen erinnert die ständige Ausstellung unter anderem an den Heimatdichter Eduard Hiller. Beeindruckend ist auch die spätgotische Pfarrkirche St. Sebastian mit ihren wunderschönen Fenstern, die von dem in Buoch lebenden Künstler Hans-Gottfried von Stockhausen geschaffen wurden.

Geradstetten
Dieser Ortsteil wird von dem mächtigen Turm der 1491 fertiggestellten Konradskirche geprägt. Bei Ihrem Rundgang durch den Ortskern mit seinen verwinkelten Gassen können Sie eine Vielzahl heimeliger Fachwerkhäuser entdecken. Altehrwürdige Zimmermannskunst und moderne Kunst treffen in harmonischer Weise im früheren Gasthof "Hirsch" aufeinander. Zwei mächtige Keltern zeugen von der frühen Bedeutung des Weinbaus. Neben alten Kulturgütern verfügt der Ort auch über neuzeitliche Freizeitanlagen wie zum Beispiel eine private Tennishalle und Boulebahn. Während der Sommermonate ist das Freibad mit der benachbarten Beachvolleyballanlage ein beliebter Treffpunkt der Generationen.

Grunbach
Auch in Grunbach zeugen ehemalige Keltern von der Bedeutung des Weinbaus. Die "untere" oder "Lorchische" Kelter wurde zum Bürgerhaus umgebaut. Die evangelische Pfarrkirche St. Dionysius wurde 1481 als Wehrkirche erbaut. In der Stützmauer sind Steinkreuze und das "Karäsperle", der mittelalterliche Ortsarrest, erhalten. Herausragendes Fachwerkhaus ist der Landgasthof "Hirsch", der älteste Gasthof im Remstal. Einen herrlichen Blick über das Remstal haben Sie von der so genannten "Eugensburg". Die Realschule trägt den Namen des weltweit bekannten Flugzeugpioniers Ernst Heinkel, der in Grunbach geboren wurde und hier auch seine letzte Ruhe fand.

Flügelaltar Hebsack

Hebsack
Ein Kleinod der Zimmermannskunst ist das Weraheim, das "Schlössle" aus dem Jahr 1622. Es beherbergt heute eine heilpädagogische Einrichtung. Der 1512 entstandene Flügelaltar in der Kirche zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ortes.

Rohrbronn
Das "Dörfle" auf dem so genannten "Schneckabuckl" lebt von der aktiven Teilnahme seiner Bürgerinnen und Bürger am Gemeindeleben. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen entstanden unter deren maßgebender Beteiligung, wie der zum "Bädle" umgenutzte Feuersee. Das Gemeindehaus, das Herz des öffentlichen Lebens, ist Heimat für örtliche Vereine und Feuerwehr.