Schwäbisch Gmünd – älteste Stauferstadt

Marktplatz

Schwäbisch Gmünd; eine lebendige Stadt mit historischer Kulisse. Steinerne Zeitzeugen aus über acht Jahrhunderten reihen sich auf dem Gmünder Marktplatz. Wer in einem der dort zahlreichen Straßencafés Platz genommen hat, kann mit einem Rundblick die Geschichte der ältesten Stauferstadt erfahren und leicht erkennen, weshalb dieser Platz zu den schönsten in Süddeutschland zählt.

Die romanische Johanniskirche, mittelalterliche Fachwerkbauten und üppige Barockhäuser reihen sich zu einer beeindruckenden Einheit aneinander. Nur ein Steinwurf entfernt steht die älteste Hallenkirche Süddeutschlands, das Heilig-Kreuz-Münster. Einst der Stolz des aufstrebenden, selbstbewussten Bürgertums der ehemals Freien Reichsstadt ist das Parlerbauwerk auch heute noch geistlicher und weltlicher Mittelpunkt. Ein kleiner Stadtspaziergang durch die historische Innenstadt erschließt dem Besucher von hier aus ein kunsthistorisches Schatzkästlein: Skulpturen, Fassadenmalereien oder Heiligenfiguren; manche davon verborgen in schmalen Gassen, in Häusernischen und stillen Winkeln. Allerdings sollte man sich Zeit nehmen für Schwäbisch Gmünd.

Die Stadt, eingebunden in die Region Ostwürttemberg, aber auch deren Tor zum Großraum Stuttgart, ist so reich an sakralen und weltlichen Kunstwerken, dass der eilig Durchreisende nur das besonders Augenfällige erfassen kann. Dennoch hat er dann nur einen Bruchteil dessen gesehen, was jedem Gmünder sonst noch ans Herz gewachsen ist: Die Grät, die Fuggerei, das Amtshaus des Spitals zum Heiligen Geist, das Kornhaus oder der Kreuzweg hinauf zum St. Salvator.

Auch die liebenswürdig-lebensfrohen Gmünder sollte man kennen lernen und mit ihnen in gemütlicher Runde zusammensitzen. Selten gibt es ein Wochenende, an dem nicht gemeinsam gefeiert würde. Besonderer Höhepunkt des städtischen Festkalenders sind in jedem Jahr die Jahrsgangsfeste, aber auch die Fasnet mit ihrem „Festival der schrägen Töne“, dem Guggenmusiktreffen.

Kindererlebnisführung

Stadt- und Erlebnisführungen

Historische Innenstadt
Bei einem Stadtrundgang (Dauer 1,5h) wird die Geschichte der ältesten Stauferstadt Schwäbisch Gmünd für Sie lebendig. Ihr Rundgang führt zum Spitalgebäude, dann weiter über den barocken Marktplatz zur romanischen Johanniskirche und zum Heilig-Kreuz-Münster. Genießen Sie den beeindruckenden Anblick dieser ältesten Hallenkirche Süddeutschlands und lernen Sie Schwäbisch Gmünd und seine Baustiele aus acht Jahrhunderten kennen! 

Regelmäßige Stadtführungen
Jeden Samstag von Mai bis Oktober sowie jeden 1. Samstag im Monat von November bis April, Preis pro Person 4,00 Euro, Schüler/Studenten 3,00 Euro. Treffpunkt: jeweils um 10.30 Uhr i-Punkt am Marktplatz, Voranmeldung nicht erforderlich! Bei Gruppen mit mehr als 10 Teilnehmern bitten wir um eine kurze Mitteilung. 

Kinder-Erlebnisführungen
Wer behauptet, dass Stadtführungen langweilig sind, der kennt die Kinder-Erlebnisführungen noch nicht! Hier stehen Spiel, Spaß und Aktion im Vordergrund. Mit dem Einhorn in die Vergangenheit geht’s gemeinsam nach dem Motto „Gmünd – Ich mag’ Dich“ auf Erkundungstour durch die Altstadt von Schwäbisch Gmünd. Bei den Führungen können stets unterschiedliche Themenschwerpunkte festgesetzt werden: So besteht z. B. die Möglichkeit, Einblicke in die Münsterbauhüttte zu gewinnen, aus dem „Bilderbuch in Stein“ an der Johanniskirche exotische Tiere zu jagen, den „schiefen Turm Gmünds“ zu bewundern sowie die Gold- und Silberstadt näher kennen zu lernen. Einen Hauch von Mittelalter zu erspüren sowie Heimliches als auch Unheimliches zu entdecken, gibt es z. B. im Königsturm.

Beratung über mögliche Touren und Themenschwerpunkte, die je nach Altersgruppe individuell festgelegt werden können, gibt es im i-Punkt, Tel. 07171/603-4250.

Johanneskirche

Johanniskirche/Johannisturm
Besuchen Sie die Johanniskirche mit Turm im Alleingang oder im Rahmen einer Führung! Öffnungszeiten: 1. Mai – 31. Oktober: Di – So 11.00 -18.00 Uhr, im Oktober bis 17.00 Uhr, Mo geschlossen; Eintritt Kirche 1,00 Euro, Eintritt Kirche und Turm: 2,00 Euro, Kinder bis 14 Jahren frei.  

Die Stadtmauer und ihre Stadttürme
Um das Leben in einer mittelalterlichen Stadt dreht sich alles bei diesem Stadtrundgang. Dabei führt der Weg zuerst zu den Resten der Stadtmauer, die vor 1350 zu datieren sind. Besichtigt werden aber auch die sechs der ursprünglich 24 Stadttürme, die Schwäbisch Gmünd vollständig erhalten blieben. Bei der Besteigung des Königsturmes haben Sie einen einzigartigen Blick über die historische Innenstadt von Schwäbisch Gmünd.  

Fünfknopfturm
Als eleganter Wächter der Stadt gilt der Fünfknopfturm mit 27 Metern Höhe. Er weist als einziger eine fünfeckige Grundrissform auf. Bis 1918 wohnten in dem im 15. Jahrhundert erbauten Steinquaderturm noch Turm- und Brandwächter.  

Königsturm
Der 40 Meter hohe Königsturm stammt aus dem Jahr 1350, doch er wird erstmals 1502 urkundlich benannt. Das Verlies im Keller war einst Frauengefängnis für Hexen, später Eiskeller und bis 1802 das städtische Gefängnis.  

Das Heilig-Kreuz-Münster
Das Heilig-Kreuz-Münster ist die älteste süddeutsche Hallenkirche aus der Zeit der Gotik. Erbaut zwischen 1315 und 1521 an der Stelle einer romanischen Vorgängerkirche, ist es im Wesentlichen ein Parler-Bau. Als bedeutendes Baumeistergeschlecht war die Parler-Familie bereits im 14. Jahrhundert weit über die Grenzen der Stadt bekannt. Verbunden werden mit dem Namen Parler u. a. der Veits-Dom in Prag oder das Straßburger Münster. 

Ruine Rechberg

Freizeitaktivitäten in und um Schwäbisch Gmünd

Burgruine Rechberg

Die zum Ende des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnte Burg bildete zur Stauferzeit einen wichtigen Teil des Befestigungsringes, der sich um die Burg Hohenstaufen zog. Nachdem die Burg allen Kriegen trotzte, wurde sie 1865 während eines Wintergewitters vom Blitzschlag getroffen und brannte nieder.  

Flugplatzführung Hornberg
Tauchen Sie ein in die Geschichte des Hornbergs und lassen Sie sich durch modernste Flugzeugtechnik führen. Die Flugschule Hornberg zeigt Ihnen Hangars, Flugzeuge und Werkstätten! 

Gmünder Frauenwege
Mit den Gmünder Frauenwegen sollen bemerkenswerte Frauen aus Schwäbisch Gmünd vorgestellt werden, die durch ihr Engagement und ihr Wirken Spuren hinterlassen haben. Frauen, die sich als politische Akteurinnen hervortaten oder die als Schriftstellerinnen und Künstlerinnen wirkten; Frauen, die sich große Verdienste um Sozialarbeit und Erziehung erwarben. Bei einem Spaziergang werden auf Tafeln diese Frauen ebenfalls dargestellt.  

St. Salvator
Gleich hinter dem Gmünder Bahnhof führt ein traditionsreicher Kreuzweg mit Bildstöcken sowie Kapellen mit lebensgroßen Figuren hinauf auf den St. Salvator. Das dortige Heiligtum, die St. Salvator Kapelle, schuf der Kirchenbaumeister Caspar Vogt nach 1617. Er baute dabei vorhandene Höhlen zu einer Unter- und Oberkapelle aus. Solange Schwäbisch Gmünd freie Reichsstadt war wurden die Prozessionen zur Kapelle hinauf von den Kapuzinern betreut. Für die Teilnehmer dieser Führung eröffnet sich gleichzeitig ein befreiender Blick über die im Tal liegende Stauferstadt Schwäbisch Gmünd und die Drei Kaiserberge.

WELEDA Erlebniszentrum

WELEDA Heilpflanzengarten
Entdecken Sie bei einem Rundgang die geradezu paradiesischen Heilpflanzengärten des weltweit bekannten Produzenten von Naturheilmitteln und Naturpflegemitteln WELEDA. Auf rund 20 Hektar erstreckt sich das wohl schönste und nützlichste Biotop Deutschlands. 

Die Straße der Staufer
Bei einer Busrundfahrt entlang der touristischen Route „Straße der Staufer“ wird die Geschichte des Herrschergeschlechts in ihrem Stammland lebendig. Verschiedene Sehenswürdigkeiten werden nach Absprache besichtigt. Für weitere Informationen ist beim i-Punkt Schwäbisch Gmünd die Broschüre „Straße der Staufer“ erhältlich.

Fünfknopfturm